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Verstehe dein Pferd: Fluchtinstinkte

Das kennst du sicher: Bei einem gemütlichen Ausritt geht das Pferd aus heiterem Himmel mit dir durch.
Kein Wunder! Unsere Lieblinge können viel besser sehen und hören als wir und reagieren schon auf kleinste Bewegungen oder Geräusche. Sobald sie Gefahr wittern, laufen sie davon. So schützten sie sich früher vor Feinden und diesen Instinkt haben die Fluchttiere nie abgelegt!

Frühaufsteher
So süß! Wenn Fohlen das erste Mal auf ihren staksigen Beinchen stehen, sieht das unglaublich niedlich aus, aber auch sehr unbeholfen. Die Kleinen versuchen schon 15 bis 30 Minuten nach der Geburt aufzustehen. Und das ist wichtig, damit sie ihrer Herde jederzeit folgen können, wenn sie flieht. Gut, dass ihnen dieser Impuls angeboren ist!

Angstabbau
Eine raschelnde Plane, eine polternde Mülltonne: Pferde schrecken schnell vor Unbekanntem zurück. Neugierig sind sie dennoch. Um ihnen die Angst zu nehmen, gibt es Scheutrainings, z. B. mit bunten Planen. Tipp: Lass das Pferd immer zur "Gefahr" hinsehen. So kann es sich mit dem fremden Gegenstand beschäftigen und sich an ihn gewöhnen …

Ohrenspiel
Seine Gefühle kann ein Pferd nur schwer verbergen: Die Ohren verraten immer, wie es ihm geht oder was es wahrnimmt. Ihre Ohren mit je 16 Muskeln können Pferde unabhängig voneinander bewegen. So entgeht ihnen kein Geräusch! Hohe und schrille Laute mögen sie gar nicht. Sprich mit einem Pferd also immer ruhig und tief, dann ergreift es bestimmt nicht die Flucht und fühlt sich bei dir sicher!

Gefühlsausbruch 
Hier ist Vorsicht angesagt! Der Fluchttrieb muss sich nicht immer im Davonlaufen ausdrücken. Ein Satz zur Seite und alle viere in die Luft: Erschrickt ein Pferd, bockt es auch mal oder bäumt sich auf. Weil ihm vieles fremd ist, was uns vertraut ist, können wir Menschen das nicht immer nachvollziehen. Klar ist: Das Pferd will dich nicht ärgern, sondern sich nur schützen.

Weitere tolle Pferde-Fakten und coole Extras

gibt es in der aktuellen Pferd&Co!


Pferde sind Herden- und Fluchttiere. © Rita Kochmarjova - Fotolia.com
Pferde sind Herden- und Fluchttiere. © Rita Kochmarjova - Fotolia.com

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Fohlen stehen schon nach bis zu 15 Minuten nach der Geburt auf ihren eigenen Beinen!
Fohlen stehen schon nach bis zu 15 Minuten nach der Geburt auf ihren eigenen Beinen!

Wenn sich dein Pferd erschrickt, sei geduldig und verständnisvoll und schimpfe es nicht! Es kann nichts für seine Instinkte.
Wenn sich dein Pferd erschrickt, sei geduldig und verständnisvoll und schimpfe es nicht! Es kann nichts für seine Instinkte.